Das Fallgitter am Osturm

Fallgitter am Ostturm
Fallgitter am Ostturm

Hatte der Feind alle Tore bezwungen, bestand für die Verteidiger die Rückzugsmöglichkeiten in einen der Wohnbauten. Der östliche Wohnbau war zumindest in der Anfangszeit neben der mit einem Riegelbalken zu sichernden Tür noch durch ein Fallgitter zu sichern. Die Spuren eines Fallgitters am Eingang des Ostturms wurden bei der bauhistorischen Untersuchung im Sommer 2009 entdeckt. Das Gitter konnte mittels eines Seiles oder einer Kette, die von dem darüber liegenden Fenster geführt wurde, nach oben gezogen oder heruntergelassen werden. Vier so genannte „Klauensteine“ rechts und links des Türgewändes ermöglichten den Halt und die Führung des Fallgitters. Das Fallgitter war natürlich leicht abzureißen. Deshalb gehen manche Burgenforscher davon aus, dass ein derartiges Gitter gegen Ende des Mittelalters, ähnlich wie auch die Schießscharten, primär Wehrhaftigkeit symbolisierte.

 

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